Projekt Existenzsuppe
Was ist die Existenz? Zu was führt sie uns? Was macht sie aus uns? Was lassen wir aus uns machen?
Die Effekte unserer Existenz sind eine unendliche Folge von Ursache und Wirkung, verflochten im Unmaß an Zeit,
Geschehnissen und Wiederholungen. Hieronymus Bosch der niederländische Maler (1450-1516), der es seinerzeit vorzüglich
verstand das grausame Wirken seiner Umgebung surrealistisch zu persiflieren, formulierte es anders, Zitat:
Das ganze Leben ist monströs; es besteht aus Töten, um zu überleben, aus liederlicher Begierde, um sich fortzupflanzen,
aus Unterdrückung zum Erwerb von Macht, aus Spott um des Lachens willen, aus der Beraubung anderer zur eigenen Bereicherung.
(Aus J. Vermeulen, Der Garten der Lüste, erschienen Diogenes Verlag 2001, Roman über Leben und Werk des H. Bosch.)
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"Existenzsuppe" gliedert sich als Bildzyklus in mehrere Stationen der Fragen nach dem woher und wohin als künstlerische Standortbestimmung, ist ein going-out-of-border und beginnt mit dem Triptychon "Alle Menschen werden (keine) Brüder". |